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Palawan

Palawan

Palawan liegt wie ein langer Landriegel zwischen Südchinesischem Meer und Sulusee. Zur Provinz gehören weit mehr Inseln als die langgestreckte Hauptinsel: Auch Busuanga, Coron und die Inselgruppen im Süden zählen dazu.

Lagune bei El Nido
Bildmotiv: Lagune bei El Nido · Marciano Villavito · CC BY-SA 4.0 / Bildnachweis

Eine Insel mit zwei Küsten

Das Gebirge im Inneren trennt Buchten, Mangroven und Flussmündungen beider Küsten. Puerto Princesa liegt an der Ostseite, Port Barton und San Vicente an der Westseite. Im Norden löst sich die Küste bei El Nido in Kalksteininseln auf. Die Karstfelsen des Bacuit-Archipels entstanden aus marinen Ablagerungen und wurden durch Hebung, Verwitterung und Wasser geformt. Die Landschaft ist daher nicht mit den vulkanischen Inseln der zentralen Philippinen gleichzusetzen.

Drei verschiedene Reisegebiete

Puerto Princesa und der Untergrundfluss bei Sabang bilden einen südlicheren Einstieg. Port Barton ist ein kleinerer Küstenort innerhalb der Gemeinde San Vicente. El Nido erschließt die Bacuit-Bucht, während Coron über Busuanga erreicht wird. Zwischen diesen Gebieten liegen lange Straßen- oder Seeverbindungen. Ein Aufenthalt in El Nido ersetzt keinen Besuch in Coron, und ein Flug nach Puerto Princesa führt nicht unmittelbar zu den bekannten Lagunen.

Spuren früher Besiedlung

Die Tabon-Höhlen bei Quezon rücken die Frühgeschichte Palawans in den Mittelpunkt. Archäologische Funde zeigen eine lange menschliche Nutzung der Höhlenregion. Heute leben auf Palawan unterschiedliche Gemeinschaften, unter anderem Tagbanua, Palaw'an und Batak. Ihre Rechte und Traditionen sind besonders dort relevant, wo Besucher indigene Gebiete betreten. Zugangsregeln sind Teil des Schutzes dieser Landschaften und nicht bloß organisatorische Hürden.

Zeit zwischen den Küsten

Eine lineare Strecke von Puerto Princesa über Port Barton nach El Nido vermeidet unnötige Rückfahrten. Coron lässt sich ergänzen, benötigt aber eine gesonderte Seeverbindung oder Flugplanung. Tubbataha liegt weit draußen in der Sulusee und gehört zu einer spezialisierten Tauchsafari. Balabac im äußersten Süden ist ebenfalls kein einfacher Tagesausflug. Für eine erste Palawan-Reise ist eine begrenzte Auswahl meist ergiebiger als der Versuch, alle Inselgruppen zu verbinden.

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